106 deutsche Masters-Athletinnen und -Athleten hatten sich für die Berg- und Traillauf-WM im tschechischen Janské Láznĕ (deutsch: Johannisbad) im Riesengebirge angemeldet. Die „World Masters Mountain Running Championships 2026“ umfassten drei Läufe an drei Tagen.
Beim „Uphill race“ am Freitag (26. Juni) ging es über 7,79 Kilometer mit 851 Höhenmetern hinauf bis zum Ziel auf dem Berggipfel des „Černá hora“. Bei 32 Grad am Start und einer Luftfeuchtigkeit von 72 Prozent um ein Uhr mittags waren die klimatischen Verhältnisse anspruchsvoll. Zu bewältigen waren unter anderem eine Skibrücke, verschiedene Skihänge und Abschnitte mit mehr als 25 Prozent Steigung sowie verwurzelte Waldwege.
Bei den Männern durfte sich Winfried Huber über Platz eins freuen. 53:06 Minuten benötigte der M65 Athlet für die Strecke. „Saugut war’s“, freute sich Winfried Huber. „Überhaupt nicht so warm wie befürchtet, angenehm steil, und ich hab‘ mich narrisch gefreut, dass ich gewinnen hab‘ können“, fügte er hinzu. Mit fast einer Minute Vorsprung zum Zweitplatzierten Tschechen war der Sieg nie gefährdet. In der Gesamtwertung aller Starter erreichte er Platz 67 von 345 Startern.
Im Team der M65 gemeinsam mit Helmut Strobl und Wolfgang Leonhard holte Wini dazu noch die Goldmedaille nach Rosenheim.
Nicht zu vergessen, Ecky Staiger mit einer starken Leistung (52:33). Im Einzel der M50 erreichte er den starken 10. Platz. Mit dieser Platzierung war er unter den besten drei Deutschen M50 Männern, die sich damit die Goldmedaille in der Mannschaft verdienten. In der Gesamtwertung erreichte er Platz 57.
Dritter im Bunde der PTSVler war Roland Essler. Er belegte im Uphill den 23. Platz in der M65.
Bereits um 8:30 Uhr am Samstagmorgen ging es auf die Langstrecke mit 22,17 Kilometern. Hier lagen Start und Ziel in der Stadt Janské Láznĕ, 1.332 Höhemeter waren zwischendurch zu absolvieren. Die meisten Höhenmeter verteilten sich auf zwei markante Anstiege: zunächst eine Skipiste hoch, im späteren Verlauf eine Passage mit großen Steinstufen.
Winfried Huber machte den Viererpack in Sachen Gold perfekt und gewann in der M65 in 2:07:28 Stunden. Für ihn war es wie am Vortag ein scheinbar müheloses Unterfangen: „Die Strecke, die war wunderbar bergauf, ein bissl steiler, damit es nicht langweilig wird, und bergab so richtig schön zum Rollen. Alles easy, total lässig, nette Leute unterwegs getroffen aus allen Ländern, schöner konnte es nicht sein. Heute habe ich ein bissl was rausgenommen, morgen muss ich ja auch nochmal laufen.“
Ecky Staiger erreichte in diesem Rennen den guten 14. Platz.
Für Wini war noch nicht Schluss. Er startete auch am Sonntag beim Up/Downhill und auch dort konnte er eine Medaille erlaufen. Nach 52:02min erreichte er als Dritter der M65 das Ziel.
Wir dürfen stolz sein auf unsere Rosenheimer Berglauf-Masters. Fünf Goldmedaillen und eine Bronze sind ein auswergewöhnliches Ergebnis!

