{"id":2854,"date":"2026-04-04T21:00:05","date_gmt":"2026-04-04T19:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/?p=2854"},"modified":"2026-04-04T21:00:05","modified_gmt":"2026-04-04T19:00:05","slug":"trainingslager-2026-in-igea-marina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/index.php\/2026\/04\/04\/trainingslager-2026-in-igea-marina\/","title":{"rendered":"Trainingslager 2026 in Igea Marina"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Tag 0:<\/em><br>Das Trainingslager ist ein zusammengesetztes Substantiv aus den Worten \u201eTraining\u201c und \u201eLager\u201c. Es bezeichnet einen Aufenthaltsort, an dem PTSVler intensiv trainieren \u2013 meistens in Bellaria Igea Marina. Und so machten sich auch dieses Jahr die blauen Horden auf den Weg in den warmen S\u00fcden.<br>Nach einer ereignislosen und reibungslosen Anfahrt in den sauber geputzten und fast besch\u00e4digungsfreien Enterprise-Bussen durfte beim Mittagsmen\u00fc die erste Mahlzeit eingenommen werden.<br>Beim anschlie\u00dfenden \u201elockeren\u201c Dauerlauf wurden erste Messlatten gesetzt. Gerade Jonas Borgartz, bekannt f\u00fcr seinen starken Trainingslagerauftakt, konnte hier \u00fcberzeugen. Beim Abendessen zeigte Christian R\u00f6ttger mit beeindruckenden f\u00fcnf Tellern sein ganzes Potenzial.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 1:<\/em><br>Salz ist f\u00fcr den Ausdauersport wichtig! \u2013 dachte sich Theresa und leerte den ganzen Salzstreuer \u00fcber ihrem Fr\u00fchst\u00fcck aus. Das h\u00e4tte bei dem herrschenden Wassermangel auch zu gro\u00dfen Problemen f\u00fchren k\u00f6nnen. Mit etwas Versp\u00e4tung \u00f6ffnete der Lebensmittelladen um die Ecke dann aber doch noch seine Pforten.<br>Michi wunderte sich, wie brav und anst\u00e4ndig sich die Jugend verh\u00e4lt. Er wird in den kommenden Tagen vom Gegenteil \u00fcberzeugt werden und mit Simone zusammen in alte Muster zur\u00fcckfallen. Wer mehr Schabernack getrieben hat \u2013 die beiden oder die Jugend \u2013 wurde nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt.<br>Bei der folgenden Trainingseinheit trennten sich die Wege. Die Hobbylaufgruppe, angef\u00fchrt von Mane, machte ihre Einheit am Strand. Die Jugend wurde im Bus zum Stadion kutschiert, und das arme Fu\u00dfvolk musste die 4,5 km laufend zur\u00fccklegen. Auf der Bahn ging es dann hei\u00df her: Von 500 m bis 2000 m Intervallen war alles dabei. Bef\u00fcrchtete Kollisionen mit den anwesenden H\u00fcrdenl\u00e4ufern konnten vermieden werden.<br>Es etablierte sich eine Gruppe, die nach jeder h\u00e4rteren Trainingseinheit das k\u00fchle Nass aufsuchte, um die Schmerzen der vergangenen Einheiten mit denen des kalten Wassers zu \u00fcberdecken.<br>Bei der nachmitt\u00e4glichen lockeren Auslaufeinheit mit anschlie\u00dfendem Stabi-Kurzprogramm kamen Vorturner Michi sowie Michi und Christian gleich mal durch ein Verst\u00e4ndnisproblem zu sp\u00e4t. Gro\u00dfe Leistungsunterschiede waren bei der folgenden Stabi-Einheit erkennbar. Zum einen gab es Team Banane, vorrangig vertreten durch Toni und Korbi. Gerade Korbi verlor hierbei einiges an Aurapunkten. Positiv hervorzuheben war die gute Performance der regelm\u00e4\u00dfigen Stabi-Trainingsteilnehmer im Vereinsheim.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 2:<\/em><br>Weiterhin keine Verluste. Nur ein paar Dr\u00fcckeberger waren bei den Minutensprints im anliegenden Park zu verbuchen \u2013 immer im Wechsel eine Minute schnell und eine Minute langsam. Je nach Intensit\u00e4t eine \u00e4u\u00dferst schmerzhafte Angelegenheit.<br>Die ein oder andere Trainingsplanabweichung aufgrund des in K\u00fcrze anstehenden Hannover-Marathons war eine vern\u00fcnftige Ma\u00dfnahme. Die Hobbyl\u00e4ufer tasteten sich auch schon mal an die Strecke des Staffellaufs heran, und es entstand die Idee, dieses Jahr ein eigenes Team ins Rennen zu schicken \u2013 mit extra Konditionen. Die kommenden Tage ben\u00f6tigte es allerdings noch einige \u00dcberzeugungskraft von Mane, um die n\u00f6tige Teamst\u00e4rke zusammenzubekommen.<br>Nachmittags ging es dann runter an den Strand. Die Jugend durfte ein bisschen mit dem Ball kicken, die anderen am Meer locker laufen. Michi, Simone und Bene leiteten im Anschluss ein intensiveres Laufschultraining, das vermutlich noch etwas l\u00e4nger gedauert h\u00e4tte, wenn es nicht zu regnen angefangen h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 3:<\/em><br>Alle Jahre wieder gr\u00fc\u00dft der Waldboden, dachte sich Toni, als ihn eine Wurzel niederstreckte. Und weil\u2019s so sch\u00f6n war, gleich nochmal. Laufschule in j\u00fcngeren Jahren h\u00e4tte diese schmerzhaften Erfahrungen eventuell verhindern k\u00f6nnen.<br>Doch zur\u00fcck zum Thema: Langer Dauerlauf im Pinienwald. \u201eLang\u201c bedeutet f\u00fcr die einen 10 bzw. 15 km, f\u00fcr die anderen 20 km und f\u00fcr die ganz anderen 25 km. Auf dem teilweise durchfurchten, aber meist trockenen Waldboden ein sch\u00f6nes Fu\u00dfgelenktraining, das der ein oder andere sicherlich am n\u00e4chsten Morgen sp\u00fcren wird.<br>Z\u00fcgig ging es dann wieder zur\u00fcck zum Hotel, denn das Essen wartete schon.<br>Nachmittags machte sich dann fast das komplette PTSV-Rudel auf den Weg ins 10 km entfernte Santarcangelo di Romagna. Die bei sch\u00f6nem Wetter durchaus idyllische Kleinstadt mit historischem Stadtkern konnte bei windigen und tr\u00fcben Wetterverh\u00e4ltnissen ihren Glanz nicht ganz entfalten \u2013 was jedoch im ortsans\u00e4ssigen Caf\u00e9 die Geb\u00e4ckst\u00fccke nicht weniger schmackhaft machte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 4:<\/em><br>Steigerungslauf im Park! H\u00f6rt sich nicht so wild an \u2013 und ist es am Anfang auch nicht, am Ende schon. Die Jugend, begleitet durch Bene, war nach vier Runden \u00e0 2 km fertig, die meisten anderen nach sechs Runden. Pro Runde sollten 15\u201320 Sekunden gesteigert werden, was gar nicht so einfach war auf dem welligen Kurs. Au\u00dferdem war die Vorbelastung der letzten Tage durchaus nicht zu verachten.<br>Manche steigerten mit der Geschwindigkeit auch noch den Gespr\u00e4chsumfang. Halten sich hier die Laufenden bewusst zur\u00fcck, um Kr\u00e4fte f\u00fcr den Wettkampffreitag zu schonen?<br>Gleich nach dem Mittagessen rollten die drei Busse ins nahegelegene Einkaufszentrum. Der Decathlon-Besuch blieb nicht erfolglos. Typisch deutsch pr\u00e4sentierten sich Jonas, Korbi und Flo stolz mit ihren neu erworbenen Fischerh\u00fcten. Aber auch diverse andere Kleidungsst\u00fccke und Lebensmittel durften den Weg zur\u00fcck ins Hotel antreten.<br>Kurz darauf wurden wieder die Laufschuhe geschn\u00fcrt, und es konnte nach einer lockeren Auslaufrunde nochmal an der K\u00f6rperstabilit\u00e4t gefeilt werden. Die hohe Beteiligung bei dieser zweiten Stabi-Einheit war durchaus positiv hervorzuheben. Toni machte sich kurz vor der Einheit auf die Suche nach seiner Isomatte \u2013 bis heute ohne Erfolg. Sein Voltarenvorrat neigte sich dem Ende zu.<br>Am Abend wurden dann die mit Spannung erwarteten Staffelaufstellungen f\u00fcr den kommenden Tag verk\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 5:<\/em><br>Trainingslagerfinale: Staffellauf!<br>Nach intensiven Trainingstagen f\u00fcr alle eine gro\u00dfe Herausforderung \u2013 alles geben f\u00fcrs Team. In Dreier- oder Viererstaffeln jeweils sechsmal die 800-m-Runde um den See im Park. Wichtig hierbei ist es, nicht gleich von Anfang an zu \u00fcberpacen.<br>Klarer Favorit war das Team um den erfahrenen Doppelsieger Jonas B., da es zusammen mit Flori und Bene M. keinerlei Schwachstellen aufwies. Und der Favorit entt\u00e4uschte nicht, sondern holte sich souver\u00e4n den Tagessieg \u2013 wobei Stadtrat Bene M. doch mit stark abfallender Leistung herausstach.<br>Zweiter wurde eine Viererstaffel, die eigentlich aus f\u00fcnf bestand: Michael P. zusammen mit Bene P., Korbi, Simone und ihrem Bauch. Dicht dahinter konnte sich Team Michi E. mit seinen M\u00e4dels Sarah, Vicki und Emilia einreihen.<br>Platz vier ging an Stefan, H\u00e4nni, Anna-Luisa und Jonas. Platz f\u00fcnf belegten Christian, Julian, Matthias und Uschi. Die Hobbylaufgruppe stellte eine komplett eigene Staffel, bestehend aus f\u00fcnf L\u00e4ufern: Mane, Peter F., Sabine, Eva und Eva liefen jeweils drei Runden.<br>Da sich im Laufe des Tages ein wunderbar sonniger und vor allem windfreier Tag entwickelte, war der Place to be die Tischtennisplatte \u2013 bei der f\u00fcr 15 Spieler nat\u00fcrlich nicht genug Schl\u00e4ger vorhanden waren. Kurzerhand wurden H\u00e4nde, Handys, Schlappen, St\u00fchle oder eine Bank zweckentfremdet. Der Rest suhlte sich in der Sonne.<br>Doch Pause gibt\u2019s nach dem Trainingslager genug, weshalb es um 16 Uhr an den Strand ging. Ein lockeres L\u00e4ufchen, bisschen Fu\u00dfballspielen, Laufschule und anschlie\u00dfend eine Wasserschlacht reichten f\u00fcr die anschlie\u00dfende ausgiebige warme Dusche.<br>Die Staffellauf-Siegerehrung, bei der jeder Teilnehmer ein P\u00e4ckchen Gummib\u00e4rchen bekam, offenbarte, dass die jahrelange Vorherrschaft von Michi und Michi br\u00f6ckelte. Staffelsieger Flori S. konnte mit der schnellsten Gesamtzeit knapp auch hier den Sieg f\u00fcr sich verbuchen. H\u00e4nni konnte sich bei der starken Frauenkonkurrenz durchsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tag 6:<\/em><br>Heimreise. Doch davor gab es noch einen lockeren Lauf am Strand mit wundersch\u00f6nem Sonnenaufgang \u2013 und die jedes Jahr gleiche Situation, als die urspr\u00fcnglich vereinbarte Heimfahrzeit spontan nach vorne verschoben wurde.<br>Bei strahlendem Sonnenschein ging es dann zur\u00fcck in die Heimat.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke, Done, f\u00fcr die gelungene Organisation.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Gr\u00f6\u00dfter Fresssack des TLs: Christian<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung des TLs: Florian<\/li>\n\n\n\n<li>Geburtstagskind des TLs: Peter J.<\/li>\n\n\n\n<li>Farbenfrohste Outfits des TLs: Heidi<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00f6\u00dfter K\u00f6rperklaus des TLs: Eva Maria (nichts, was man durch Training nicht \u00e4ndern k\u00f6nnte \ud83d\ude09)<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00f6\u00dfter Voltaren-Junkie des TLs: Done<\/li>\n\n\n\n<li>Gr\u00f6\u00dfter Trainingseinheiten-Skipper des TLs: Felix<\/li>\n\n\n\n<li>Geringste K\u00f6rperspannung des TLs: Korbi<\/li>\n\n\n\n<li>Hat am meisten Ohrenschnipser im TL verteilt: Bene Puff<\/li>\n\n\n\n<li>Hatte den geringsten Beinhub im TL: Mane<\/li>\n\n\n\n<li>Die gr\u00f6\u00dfte Wasserratte des TLs: Michi E.<\/li>\n\n\n\n<li>Liebte es am meisten im TL zu verlieren: Sarah<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Trainingslager-2026-1024x576.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2855\" srcset=\"https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Trainingslager-2026-1024x576.jpeg 1024w, https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Trainingslager-2026-300x169.jpeg 300w, https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Trainingslager-2026-768x432.jpeg 768w, https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Trainingslager-2026-1536x864.jpeg 1536w, https:\/\/ptsv-rosenheim.de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Trainingslager-2026.jpeg 2016w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 0:Das Trainingslager ist ein zusammengesetztes Substantiv aus den Worten \u201eTraining\u201c und \u201eLager\u201c. 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